Ein neues Jahr, neue Prioritäten
Ein neues Jahr, neue Prioritäten – wie wir 2026 bei ZIVD weiterarbeiten
2026 hat begonnen – und wie jedes Jahr stehen wir als Verein vor großen Aufgaben.
Doch dieses Jahr stellen wir uns eine besonders wichtige Frage:
👉 Wie können wir unsere Kräfte besser verteilen, ohne dass uns – wie in den letzten beiden Jahren – auf der Zielgeraden die Luft ausgeht?
Denn eines ist klar: Engagement darf nicht dazu führen, dass einzelne Menschen überlastet oder sogar ausgebrannt werden.
Ehrenamt heißt Verantwortung – und eigene Grenzen kennen
Anders als viele annehmen, arbeiten wir bei ZIVD e. V. ausschließlich ehrenamtlich.
Alle von uns haben Berufe, Selbstständigkeiten, ein Studium, Familien oder Pflegeverantwortung.
Diese Lebensrealitäten müssen wir mit unserer Vereinsarbeit unter einen Hut bringen.
Aktuell stemmen gerade einmal fünf, manchmal acht Personen die gesamte Arbeit unseres Vereins:
Beratung, Projekte, Social Media, Organisation, Demos, Direkthilfe, Öffentlichkeitsarbeit.
Das ist auf Dauer nicht gesund – und nicht fair gegenüber den Menschen, die diese Arbeit tragen.
Deshalb ändern wir 2026 unseren Fokus
Um langfristig handlungsfähig zu bleiben, haben wir uns entschlossen, unser Angebot 2026 bewusst zu verschlanken.
Das bedeutet nicht Rückzug – sondern Konzentration.
Was wir 2026 verändern:
Wir werden uns ausschließlich auf kleine, zeitlich begrenzte Projekte konzentrieren.
Unsere soziale Betreuung wird reduziert:
Wir sind künftig nur noch in einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete aktiv.Online bleiben wir weiterhin für alle Anfragen erreichbar.
Diese Schritte sind notwendig, um die finanzielle und organisatorische Belastung für den Verein tragbar zu halten.
Was bleibt – und was wir ausbauen wollen
Trotz der Reduzierung bleiben viele zentrale Bereiche bestehen:
Für die Projekte Direkthilfe und Grundgesetz Ultras bauen wir neue ehrenamtliche Strukturen auf.
Die Bereitstellung unserer Infrastruktur für andere Initiativen, Gruppen oder Demonstrationen führen wir fort.
Unsere Social-Media-Arbeit zu tagesaktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen bleibt ein fester Bestandteil.
Auch unsere Fachkräfteberatung im Ausland – insbesondere mit Blick auf Marokko – werden wir 2026 weiterführen.
Neu bzw. wieder stärker in den Fokus rücken soll unser „Kalender gegen Rechts“:
ein Projekt, mit dem wir regelmäßig auf rechte Aktivitäten, Veranstaltungen und Entwicklungen aufmerksam machen wollen – als Informations- und Vernetzungsangebot für engagierte Menschen.
Kleine Projekte mit großer Wirkung
2026 setzen wir bewusst auf überschaubare Projekte, zum Beispiel:
unsere Weihnachtsaktion,
eine Informationsreihe zu Marokko,
den Kalender gegen Rechts,
sowie gezielte Aufklärungs- und Bildungsformate.
Der wichtigste Schwerpunkt wird jedoch ein anderer sein:
👉 Wir investieren den größten Teil unserer Kraft in den Wiederaufbau stabiler ehrenamtlicher Strukturen.
Denn nur so entsteht Raum:
für neue Mitstreiter*innen,
für Unterstützung bestehender Projekte,
oder für die Umsetzung eigener Ideen innerhalb unseres Vereins.
Unser Ziel für 2026
Nicht mehr.
Sondern besser.
Nicht breiter.
Sondern nachhaltiger.
Wir wollen auch in Zukunft zuverlässig, solidarisch und wirksam arbeiten –
ohne dabei unsere eigenen Grenzen zu ignorieren.
Danke an alle, die uns begleiten, unterstützen, kritisieren und mittragen.
2026 wird ein Jahr der Neuordnung – und der Stärkung von innen heraus.
Das Projekt unterstützen!
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