All Eyes on Iran – Unser Rückblick auf die Kundgebung in Dresden
Am 18.01.2026 haben wir als ZIVD e. V. – Zentrum Interkultureller Verständigung Dresden unter dem Motto „All Eyes on Iran“ zu einer Solidaritätskundgebung in Dresden aufgerufen. Rund 700 Menschen folgten diesem Aufruf und setzten gemeinsam mit uns ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit der iranischen Bevölkerung.
Die Kundgebung verlief wie geplant und machte deutlich, wie wichtig internationale Aufmerksamkeit und zivilgesellschaftliches Engagement angesichts von Repression, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen im Iran sind.
Vielfalt als Stärke
Die Stimmung während der gesamten Veranstaltung war geprägt von Entschlossenheit, Respekt und Solidarität. Es gab kleinere Diskussionen, insbesondere innerhalb der iranischen Community. Diese spiegelten jedoch keine Spaltung wider, sondern die Vielfalt der iranischen Gesellschaft selbst. Unterschiedliche Perspektiven und Meinungen waren sichtbar – verbunden durch den gemeinsamen Wunsch nach Freiheit, Würde und Selbstbestimmung.
Breite politische Unterstützung
Besonders wichtig war für uns die breite, parteiübergreifende Unterstützung aus der Politik. Bei der Kundgebung sprachen:
Rasha Nasr, Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)
Kassem Taher Saleh, Mitglied des Deutschen Bundestages, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Felix Stübner, Kreisvorstandsmitglied der CDU Dresden und Ortsverbandsvorsitzender der CDU Schönfeld-Weißig
Stefan Hartmann, Mitglied der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag
Ein besonderer Moment war der Redebeitrag von Rasha Nasr, die betonte, dass es in der Verantwortung der Menschen im Iran selbst liegt, welchen Weg sie für ihre Zukunft wählen. Diese klare Anerkennung der Selbstbestimmung des iranischen Volkes wurde von den Teilnehmenden mit großem Applaus aufgenommen.
Stimmen aus Zivilgesellschaft und Community
Neben den politischen Redebeiträgen sprachen unser Vorstandsmitglied Tom Keiling sowie Redner:innen aus der iranischen Community. Sie machten deutlich, wie real Angst, Gewalt und Repression im Iran sind – und wie wichtig es ist, dass diese Stimmen auch hier in Deutschland gehört werden.
Warum wir diese Kundgebung organisiert haben
Menschen im Iran gehen trotz massiver Gewalt, Verfolgung und Repression auf die Straße, weil ihnen oft nur noch ihre Stimme geblieben ist. Schweigen angesichts dieser Situation ist für uns keine Option. Mit dieser Kundgebung wollten wir ein Zeichen gegen Wegsehen und Gleichgültigkeit setzen – und für internationale Solidarität.
Unser Fazit
„All Eyes on Iran“ war für uns mehr als eine Demonstration. Es war ein Ausdruck gelebter Solidarität und zivilgesellschaftlicher Verantwortung – hier in Dresden.
Wir danken allen Teilnehmenden, Redner:innen, Ordner:innen und Unterstützer:innen, die diese Kundgebung möglich gemacht haben.
Wir bleiben solidarisch.
Wir bleiben sichtbar.
Und wir schauen nicht weg.
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